Zukunft des Freilagers wieder offen – GTS kämpft weiter um 180 Arbeitsplätze

Pressemitteilung 17. April 2019 | Zukunft des Freilagers wieder offen – GTS kämpft weiter um 180 Arbeitsplätze

Am Dienstag, den 16.4.2019 wurde vom Verwaltungsgericht Halle der vorerst per Eilantrag ausgesetzte sofortige Vollzug der Räumung des Freilagers wieder in Kraft gesetzt. Zur Begründung führt das Gericht aus, dass der Betrieb des Freilagers gegen eine Auflage aus dem Genehmigungsbescheid von 2004 verstoße. Dies führt dazu, dass nun bis auf Weiteres die bisherige Frist von sechs Wochen wieder gültig ist.

GTS widerspricht dieser Rechtsauffassung und hat vor dem Oberverwaltungsgericht Magdeburg Beschwerde eingelegt. Daneben verfolgt GTS weiterhin mögliche Lösungen mit der zuständigen Behörde LGAB, um die geforderte Emissionsminderung am Freilager zu realisieren. Die Stilllegung des Freilagers würde mittel- und langfristig die Existenz der 180 Arbeitsplätze der GTS gefährden. Darüber hinaus ist es auch im öffentlichen Interesse, dass die Entsorgungssicherheit in Sachsen-Anhalt weiterhin gewährleistet wird.

„Wir hoffen auf eine endgültige Entscheidung in unserem Sinne durch das Oberverwaltungsgericht“, so der Geschäftsführer der GTS, Hans-Dieter Schmidt.


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