Entwarnung am Schacht Halle in Angersdorf

Pressemitteilung 12. April 2019 | Entwarnung am Schacht Halle in Angersdorf

Toxikologisches Gutachten bestätigt, dass keine Gesundheitsgefahr vorliegt

Mit den ersten Geruchsbeschwerden der Anwohner von Teutschenthal und Angersdorf hat das Landesamt für Geologie und Bergewesen (LAGB) ein medizinisch-toxikologisches Gutachten bei der medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg beauftragt.

Das Gutachten bestätigt, „dass weder akute noch chronische Wirkungen von den gemessenen Schadstoffen resultieren, die zu Gesundheitsschäden führen könnten.“ Das Gutachten liegt mittlerweile den zuständigen Behörden und Ministerien sowie der Grube Teutschenthal (GTS) vor.

Hintergrund des Gutachtens war es, fundierte Daten zu erheben, die aufweisen, ob für die Anwohner von Angersdorf und Teutschenthal eine Gesundheitsgefahr besteht. Die zuständige Gutachterin Frau Prof. Dr. Heidi Foth des Universitätsklinikums in Halle hat in den vergangenen sechs Monaten die Messungen am Schacht Halle in Angersdorf, sowie die eingegangenen Geruchsbeschwerden, medizinisch-toxikologisch begutachtet und ausgewertet.

„Wir sind erleichtert und sehen uns in dem Gutachten bestätigt“, erklärt Hans-Dieter Schmidt, Geschäftsführer der GTS. „Unabhängig davon werden wir weiterhin versuchen, die Geruchsemissionen am Schacht in Angersdorf zu minimieren, um die Situation für die Anwohner zu verbessern.“ Gleichzeitig weist er darauf hin, dass vor und während der Geruchsbeschwerden keinerlei Gesundheitsschäden bei den Mitarbeitern der GTS, die täglich unter Tage arbeiten, festgestellt werden konnten.
Zudem erwartet Herr Schmidt, dass jetzt – auch im politischen Raum – mit den Forderungen nach Stilllegung des Versatzes Schluss sein sollte. Dies gelte auch für die sofortige Stilllegung des Freilagers in Teutschenthal.


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